Biographie

...Valentin Vitanov Biogrphie


...Immer wieder etwas Neues zu entdecken, Neues auszuprobieren und mit ungesättigter Neugier weiter zu suchen. Mein Gesamtkunstwerk ist geprägt von Veränderung und aufs Neue zu suchen. In Bulgarien habe ich immer wieder versucht, dem „Sozialistischen Realismus“ auszuweichen und habe mich, so wie viele andere Bulgarische Künstler, in einer Art „Magischem Realismus“ ausgedrückt. Da findet man Menschenfiguren mit Elementen von Surrealismus, auch Abstraktes im Hintergrund, weil eine rein abstrakte Kunst damals in Bulgarien verboten war..

In meiner künstlerischen Laufbahn in Bulgarien habe ich an über 30 Nationalen Kunstausstellungen teilgenommen, hatte zwei persönliche Ausstellungen, eine in der Hauptstadt Sofia. Zwei Bilder von dieser Ausstellung wurden von der Nationalgalerie Sofia erworben. Zweimal wurde ich Preisträger der Ausstellung „Struma“ von Süd-West Bulgarien. Acht Jahre lang war ich Vorsitzender der Gemeinschaft „Junge Künstler“ in meiner Heimatstadt.

1990 folgte ein Umzug nach Deutschland und seitdem lebe ich als freier Künstler in Fellbach bei Stuttgart. Als ich umgesiedelt hatte, habe ich angefangen, mich endlich „frei“ mit der abstrakten Kunst zu beschäftigen. Ich habe die neue Freiheit sehr genossen und mich voll ausgetobt in der abstrakten Malerei. Meine Werke haben Dimensionen von 2 x 4 Metern Größe erreicht. Dann habe ich auch erkannt, dass die „Freiheit“ sich nur im Kopf abspielt und niemand sie mir von außen geben oder nehmen kann. Wir setzen uns selbst die Grenzen. Seitdem versuche ich, diese innere Freiheit immer zu erreichen und dort zu bleiben. In der neuen Heimat habe ich als Künstler schnell Anerkennung in meiner Region bekommen. Ich wurde in den Berufsverband der deutschen Künstler BBK aufgenommen, durch die Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler Württemberg e.V. bin ich auch Mitglied im Württembergischen Kunstverein-Stuttgart, Kunstverein Fellbach und KV Schorndorf.

Nach 10-12 Jahren abstrakter Malerei, spürte ich wieder Sehnsucht nach der figurativen gegenständlichen Malerei und habe mich dem „Neo Realismus“ oder neu gefundenem Realismus gewidmet.

Im Jahr 2008 auf der Suche nach neuen Herausforderungen, habe ich mich auf eine Reise, 800 km zu Fuß gemacht. Es war der Jakobsweg. Der Jakobsweg ist ein Pilgerweg zu dem Grab vom Heiligen Jakob in Santiago de Compostela. Dieser Weg verläuft in Nordspanien von der französischen Grenze bis zum westlichsten Punkt Europas. Es war eine besondere Reise, mit vielen neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, die mein Leben geprägt und verändert haben. Ich bin verheiratet und lebe mit meiner Frau Claudette seit 1970 zusammen. Ich habe zwei Töchter und 5 Enkelkinder.

BILDUNG

Schon als kleiner Junge habe ich die Menschen in meiner Umgebung erstaunt mit meinen fantasievollen Zeichnungen und gemalten Bildern. Mit 15 Jahren (1964) wurde ich an der Nationalen Kunstschule in Sofia aufgenommen. Für mich, den 15-jährigen Jungen, war es interessanter, die große Stadt zu entdecken, als die trockene Art, Gipsfiguren und ausgestopfte Tiere in der Schule zu zeichnen (etwas, was ich später bedauern musste). Meine Lieblings-Schulzeit war in den Malerei-Stunden, zeichnen und malen in der Natur, arbeiten mit Ton und der Perspektive. An den restlichen Schulfächern habe ich kein großes Interesse gehabt. Meine Noten haben sich so dramatisch verschlechtert, dass ich am Ende des zweiten Schuljahres die Schule verlassen musste. 1968 habe ich in meiner Heimatstadt das Gymnasium mit Abitur-Abschluss absolviert.

Die folgenden zwei Jahre, die eine Art von Bildung waren, sind die schwierigsten und dunkelsten für mein Leben – der Militärdienst. Dort wurde ich, bis an die Grenzen meiner geistigen und körperlichen Kräfte gemobbt und gefoltert. Trotz einiger seelischer Traumata habe ich erkannt, dass die Grenzen meines Körpers und Geistes viel weiter geworden sind, was mir später geholfen hat, Schwierigkeiten im Leben leichter zu überwinden.

Ein Jahr später wurde mir klar, das Einzige, was ich möchte, ist Künstler zu werden. Ohne viel Zeit für die Vorbereitung habe ich die Aufnahmeprüfung im Bereich Kunst an der Universität Veliko Tarnovo gemacht. Mit viel Glück wurde ich als Vorletzter aufgenommen. Das hat mich mit Ehrgeiz und Willen erfüllt, zu beweisen, dass ich nicht umsonst als Student aufgenommen worden war. Bevor ich mich für die Malerei entschieden habe, hatte ich in den ersten zwei Jahren alle Fächer der Kunst studiert. Ich habe sehr oft über 12 Stunden am Tag gearbeitet, um das gewaltige Pensum des Studiums zu bewältigen. Das hat sich gelohnt, erst mein Wissen und mein Können so weit zu erweitern, dass ich am Ende des Studiums ein Angebot meines Professors bekam, noch ein Jahr als Meisterschüler bei ihm zu bleiben. Mit eigenem Atelier und dem Vorteil, den Professor allein für mich zu haben. Das Angebot wurde angenommen.

1976 habe ich mein Staatsexamen für Malerei und Wandmalerei mit Auszeichnung bestanden.

Mein künstlerischer Weg führte zu zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland: Stuttgart, München, Meisen, Karlsruhe, Paris, Feldkirch, /Österreich/, Sofia/Bulgarien/, Sollnock - Ungarn/, Internationale Kunstausstellung-Hollfeld, Kunstverein Fellbach, Tain l’Hermitage – Frankreich, Weldebräu-Schwetzingen, Galerie der Stadt Viernheim, Galerie der Stadt Möglingen, Galerie der Stadt - Filderstadt, Galerie der Stadt – Fellbach, Kunstverein - Feuerbach, Neuer Kunstverein – Regensburg.

Am Ende des Jahres 2009 wurde die Jubiläums-Ausstellung in der Alten Kelter Fellbach eröffnet. In einer Halle mit 2500 Quadratmeter Fläche. Das war eine große Herausforderung für mich, die ich meisterte.

Im Jahr 2010 sind zwei Werke Kunst am Bau erstanden, Methodius Kapelle Ellwangen Wandmalerei und Glasobjekt Eltako für die Gartenanlagen von Firma Eltako in Fellbach. Noch im gleichen Jahr war ich an einer Internationalen Kunstauktion in Paris beteiligt.

2011- Beteiligungen- Internationale Ausstellung Kunstverein Kulmbach e. V., Ausstellung „2m²“, in SWN Waiblingen, Auktion Paris, Ausstellung „Handzeichnung“ InterArt Stuttgart, „Kurz skizziert“-VBKW Waiblingen, Offenes Atelier `11, Popcollege Fellbach. 2012 Ausstellungsbeteiligung: „Porträt“ in SWN- Waiblingen, Ausstellung „SATT“- VBKW Landratsamt Waiblingen, 2013 - eigene Ausstellungen im Kunstverein Bad Aibling und in der Eventgalerie- Schweinfurt. 2014 Offenes Atelier `14, Beteiligung im „2014-2041 Endlosschleife“- Württembergische KV-Stuttgart, „Atelier Europa” Internationale Kunstausstellung in der GIZ, Kunstnacht KV Schorndorf, Jahresausstellung KV Schorndorf, eigene Ausstellung im KV Gundelfingen 2014 Offenes Atelier `14, Beteiligung im „2014-2041 Endlosschleife“- Württembergische KV-Stuttgart, „Atelier Europa” Internationale Kunstausstellung in der GIZ, Kunstnacht KV Schorndorf, Jahresausstellung KV Schorndorf, eigene Ausstellung im KV Gundelfingen 2015 Preisträger in der Ausstellung „Gegensätze“ KV Vaihingen. Ausstellung KV Fellbach, Überregional – Ausstellung Landratsamt Ludwigsburg, KV Mittleres Kinzigtal- Haslach, Star Cooperation – Böblingen, Kunst Strasse- Schorndorf - Thema Mare Nostrum, Jahresausstellung KV Fellbach, Kunstmarkt KV Schorndorf 2016 Rathaus Schorndorf, Internationale Ausstellung "Rue de ART" Tull - Frankreich, Jahresausstellung KV Fellbach 2016 Rathaus Schorndorf, Internationale Ausstellung "Rue de ART" Tull - Frankreich, Jahresausstellung KV Fellbach 2017 Ausstellung "BUM" KV Schorndorf, "Veritas" internationale Ausstellung in Dueville - Vicenza Italien 2018 Ausstellung „Stuhlgang“ Jahresausstellung KV Fellbach, Jahresausstellung KV Schorndorf Offenes Atelier.
Kunstwerke von mir befinden sich in der Nationalgalerie Bulgarien, sowie in diversen Museen, städtischen Galerien, öffentlichen Gebäuden und privaten Sammlungen in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Russland, China, Ungarn, Finnland, Kolumbien, Griechenland, Australien, Mazedonien und so weiter.

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